Weizenintoleranz



Als Ursache für die Unverträglichkeit von Weizenmehl und seinen Bestandteilen werden verschiedene im Weizen enthaltene Zucker, eine durch die lange Züchtung vermehrt vorhandene Proteingruppe sowie das inzwischen sehr häufige Vorkommen des Weizens in allen möglichen Nahrungsmitteln vermutet. Im Unterschied zur Glutenunverträglichkeit beschränkt sich die Sensitivität auf Weizen. Dinkel und Roggen sind ursprünglichere, glutenhaltige Getreidesorten und werden oftmals vertragen.

Mögliche Symptome:
Innerhalb von Stunden, manchmal erst im Abstand von ein bis zwei Tagen treten die Symptome auf: Dazu zählen Schwellungen, Juckreiz im Mund-/Nase-/Augen- und Rachenbereich, Hautausschlag, Juckreiz auf der Haut, Atemnot, Asthma, Bauchkrämpfe, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Durchfall sowie Entzündungen im Darm oder der Speiseröhre.

Was ich tun kann:
Ernähren Sie sich weizenfrei. Obwohl Dinkel, Kamut, Einkorn oder Emmer ursprünglichere Getreidesorten sind, werden auch sie in manchen Fällen nicht vertragen.

Alternativen zu Weizen:
Buchweizen, Roggen, Reis, Gerste, Hafer, Hirse, Teff, Mais, Tapioka, sowie die Mehle daraus und Kartoffelmehl, Guarkernmehl, Johannisbrotkernmehl oder Sojamehl.